15/12/2009

Beischlaf

Wie gut es ist, dich im arm zu halten

und dann einzuschlafen, eng an dir,

oder dir die schulter zuzudrehn und so

zu ruhn, rücken an rücken gedrückt.

Wenn ich nachts aufwache, weil du

leise stöhnst in einem schlechten traum,

streichle ich leicht über dein gesicht,

du spürst, daß ich bei dir bin und

schläfst weiter. Manchmal berühren wir

und mit den köpfen oder den händen,

ohne begierde, jeder unter seiner decke,

jeder in seinem schlaf, beieinander.

Ulrich Berkers

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